Bootstauglich

Eine Liebeserklärung an Kroatien!

Urlaub! Endlich! Es soll die schönste Zeit im Jahr werden. Lange herbei gesehnt. Schwer erarbeitet und verdient.

Was bedeutet es, Urlaub zu haben, F R E I zu haben oder im höchsten Maße ‚frei zu sein‘?
Natürlich hat Urlaub für jeden eine ganz eigene, persönliche Bedeutung und jedem steht zu, diese „arbeitsfreie“ Zeit so zu verbringen wie er will. (www.isis-schreibstube.at/schöner-wohnen)
Ob zu Hause oder in fernen Gefilden, in der Einsamkeit oder zwischen hunderten anderer Liegestühlen, mit gefüllten Tellern all inclusive, oder im Kloster bei Suppe und Saft. Völlig egal, es soll ihnen gut tun und ich glaube, das wichtigste und bedeutsamste an Urlaub ist „die freie Verfügung seiner Zeit“.
Nun, ich darf mich glücklich schätzen was Urlaubsorte betrifft. Ich war schon an den schönsten Flecken der Erde und durfte dort meine Freizeit verbringen, und glauben sie mir, das wird nie als Selbstverständlichkeit abgestempelt und in die ‚Alltagskiste‘ gepackt. Ich schätze diese Möglichkeiten sehr und bin immer wieder aufs neue dankbar!
Doch egal, in welchem entlegenen Erdteil ich schon war, es gibt ein Fleckerl auf dem Globus, den ich seit über zehn Jahren regelmäßig bereise. Und das ist KROATIEN.
Fast jedes Jahr darf ich hierhin zurück kehren und meistens sogar meinen Geburtstag feiern. Und es ist jedes mal wieder ein Fest, eine Freude und eine Überraschung für mich, wenn wir nach Stunden der Autofahrt, in unserem kleinen Lieblingsort ‚Supedarska Draga‘ auf der Insel Rab eintrudeln.
Unser Urlaub beginnt dann, je nach Ankunftszeit, mit einem einfachen aber köstlichen, kleinen Frühstück in der ‚Pinia‘, danach erobern wir unser gechartertes Boot und der „Kapitän“ nimmt das Ruder ein. Und in diesem Moment sind wir da, in unserem ganz eigenen, selbstbestimmten und geübten Urlaub.

Wenn man Besitzer eines gültigen Bootsführerschein ist, idealerweise selbst erarbeitet und nicht erkauft 😉, dann ist man in der glücklichen Lage, sein aktuelles Urlaubsplätzchen selbst und spontan zu wählen und zu verändern. Während man in Fahrt ist, erspäht man eine einladende, verlassene Bucht und kurzerhand entscheidet man sich für oder gegen dieses Kleinod. Es ist herrlich, so frei zu sein und sich mit dem (Fahrt)Wind und der Laune heraus entscheiden zu können. Manchmal nehmen es Miturlauber schon sehr ernst mit der Urlaubsfreiheit. Diese Rèisenden haben neben Hund und Kegel auch gleich eine Flagge ihres Herkunftslandes, in manchen Fällen ihres Herkunftortes mit. Und diese wird protzig und gut sichtbar auf dem Land platziert. Ja, der Mensch ist ein Eroberungstier!
Ich erzähle ihnen kein Urlaubsmärchen, alles mit eigenen Augen beobachtet, gespeichert und hierfür verwendet. Sie erinnern sich, da ich belidstricht bin können Sie mir glauben 😉.

Hat man dann Land und Meer ausreichend ausgekostet, spürt man, dass es Zeit ist, seinen Standort zu wechseln. Der Anker wird gelichtet, die Fender eingeholt, das Bikinitop eingerollt, und die Engines gestartet.
Das Spiel der Ortsveränderung lässt sich nun den ganzen Tag so weiterspielen.

‚Optic places‘ werden hier zur Genüge geboten, man muss sie nur erkennen und ansteuern. Man darf sie einfach nutzen, darf aus dem reichen Angebot schöpfen, bis man selber ‚voll‘ ist.

Man fährt von Insel zu Insel, manchmal legt man an und besichtigt eine Stadt. Schlendert durch den Ort und gönnt sich eine Tasse kroatischen Kaffee oder ein gutes Karlovacko(Biertrinker wissen was ich meine), um dann letztendlich doch wieder auf das fahrbare Stück Zuhause zu steigen und sich den Wellen des türkisblauen Meer hinzugeben. Wenn man Glück hat, wird man sogar von Delfinen begleitet.

Wenn sich die Sonne langsam dem Horizont nähert, denkt man ans Zurückkehren.
Zum Glück gibt es immer einen Hafen, in dem man Platz hat(www.isis-schreibstube.at/die-richtige-platzierung), wo man Halt findet zum anlegen. Ruhig sein kann.
Bis zum nächsten Morgen, an dem man weiter auf den Wellen des Lebens dahingleitet!

Lieber LeserIn, sie erkennen sicher an meiner schwärmerischen Schreibweise, wie begeistert ich von diesem Land als Urlaubsort bin.
Sollten Sie bis jetzt noch nie dort gewesen sein, eine Reise lohnt sich!
Und der Urlaub stellt sich sowieso erst mit der inneren Bereitschaft ein. Ganz egal wo sie sind!

Allen LeserInnen einen schönen Urlaub!

4 Kommentare

  1. Ich liebe auch die Insel Rab, war schon öfter dort, leider ohne Boot und Kapitän!
    So eindrucksvoll geschrieben, bekomm gleich Lust, Rab wieder einen Besuch abzustatten!
    LG

  2. Gerhard Schmölz

    31. Oktober 2017 at 12:13

    Kroatien ist mit dem Boot zu erkunden unbeschreiblich schön und berauschend zugleich. TRAUMHAFT und nah!

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