Jeder der zur Gesundheitskur fährt, hat irgendwo ein Zipperlein, ein Aua, das ihn quält. Und das muss nicht nur körperlicher Natur sein. Doch hier bist du wirklich in guten Händen und es wird für dich gesorgt, sodass du zumindest eine optimale Wundversorgung bekommst, unter der die mögliche, erhoffte Heilung beginnen kann.
Dazu gehören nicht nur die nahrhaften Gespräche, die gute Laune am Pool oder in den verschiedenen Hotelbereichen, die Einnahme von vergorenem Rebensaft, sondern auch die wohltuenden Anwendungen auf körperlicher Ebene.
Neben Heu-, Salz-, Kältewickel, Wassergymnastik, Vorträgen oder Workshops verschiedener Inhalte, gibt es auch eine hochmoderne Liegeanwendung. Was nach amourösem Abenteuer klingt, entpuppt sich jedoch als Wasserbett, auch Hydrojet genannt. In diesem liegst du und wirst von oben bis unten durchgeknetet, in sanftes Licht gehüllt und von Entspannungsmusik ummantelt und kannst die anstrengenden Kurtage hinter dir lassen 😉 *sarkasmusistdermanteldesverlierers*.

Die neue Form der Kur, aktive Gesundheitskur genannt, soll das Gesundwerden durch aktives Tun noch intensiver gestalten, jedoch wird auf passive Behandlung nach wie vor Wert gelegt.
Eine Sommerkur unterscheidet sich zu einer Frühjahrskur insofern, als dass die Lust auf zusätzliche körperliche Outdoorbetätigung etwas nachlässt, aufgrund verschiedener Umstände: seien es die hohen Außentemperaturen, die wohligen Zusammenkünfte am Pool oder einfach die speziellen Kurgründe.
Jeder Kuraufenthalt hat andere Schwerpunkte, und jeder bekommt hier was ihm fehlt und was er braucht. Lange Zeit war es ein must-be multitaskingfähig zu sein. Dann kam die Gehirnforschung und stellte fest, dass das gar nicht gesund ist und dass singletasking fürs Gehirn besser sei, da das Gehirn Strukturen und Abläufe liebt.
Und wenn man bereits mehrmals zur Kur war, dann merkt man, wie sich seine Bedürfnisse verändern und man die große Freiheit hat, sich diesen Bedürfnissen hinzugeben.

Erkenntnis des Tages: hinter der Fröhlichkeit findet Heilung statt.