Sich selbst sauber halten

Was denken Sie, wenn sie diese Überschrift lesen?
Die Definition von Sauberkeit ist: „Hygienischer Zustand einer Sache oder Person“.
Und jetzt sind wir bereits mitten im Thema!
Ich wette, wir alle halten mehrheitlich unsere Wohnungen, Häuser, Arbeitsplätze, Kleidungen und Körper, ja selbst unsere Haustiere rein von offensichtlichem Schmutz.
Es gibt sogar eigene Tage an denen wir dem Dreck den Kampf ansagen und großreinemachen. Es gibt den Frühjahrsputz, den Osterputz, den Weihnachtsputz, den regelmäßigen Wochenendputz.
Wozu? Wenn wir doch tagtäglich Ordnung machen und halten, zumindest fürs Auge.
Was wäre, wenn wir mit dem äußerlichen Saubermachen viel zu sehr beschäftigt wären und stattdessen mal in unserem Inneren für Ordnung sorgen sollten? Und was würde das bedeuten?
Überprüfen wir regelmäßig unsere Moral? Und wenn ja, wie? Halten wir uns an Klatsch und Tratsch, der ja im weitesten Sinn nichts anderes ist, als die „primitive“ Kontrolle der eigenen sittlichen Grundeinstellung? Bitte, die Frage soll keine Be- oder Abwertung sein, lediglich eine Reflexionsmöglichkeit des eigenen Zugang zu Tugend und Grundhaltung.
Ich persönlich finde das von mir bereits beschriebene und selbsterfahrene Fasten (http://www.isis-schreibstube.at/der-etwas-andere-Urlaub) als eine wunderbare Möglichkeit des „sich-sauber-halten“.
Es geht dabei nicht nur um das körperliche Reinigen, sondern um das geistige und seelische Säubern der Gedanken, Gewohnheiten, Absichten und Haltungen. Doch darüber habe ich ja schon ausführlich berichtet.
Wie steht es um unsere Beziehungen? Halten wir diese auch frei von menschlichem Schmutz wie Neid, Eifersucht, Vorurteilen, Ungeduld, Rechthaberei und Bevormundung oder gar Manipulation? Ich kann Ihnen nur den Tipp geben: „Überprüfen Sie von Zeit zu Zeit ihre Be- ziehungen“! In der Psychologie spricht man dabei von BILANZIERUNG.
Das soll nicht heissen dass sie berechnend und argwöhnisch alle Menschen in ihrer nahen Umgebung beobachten sollen, doch achten Sie darauf, bei wem sie ein gutes Gefühl haben. Wer sie strahlen lässt, ohne sich von ihrem Licht geblendet zu fühlen. Vielleicht machen sie eine schmerzhafte Trennung durch, doch besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Glauben Sie mir, am Ende werden sie sich erleichtert fühlen wenn so manch schwierige Verbindung endlich gelöst wurde!
Real Queens fix each others crowns“ – in Gender-Zeiten gültig natürlich auch für Kings!Genießen wir ausreichend Frei- Zeiten? die Sonne? Freundschaften? die Liebe? Sind wir dankbar für Kleinigkeiten? Füttern wir unser Gehirn mit neuen Ideen? Sind wir neugierig und wissbegierig? Haben wir gute Absichten und ein reines Herz?
Nur wenn die innere Haltung mit unserem Tun im Außen zusammenpasst und beides harmonisch ineinander fließt, werden wir uns sauber fühlen und das kommt nicht nur unserem eigenen Wohlbefinden zugute, sondern unsere lieben Mitmenschen werden gerne mit uns ihre kostbare Zeit verbringen! Der letzte lässt das Licht an!Immer schön sauber bleiben; und wenn es sich gut anfühlt, dann mach es einfach!

Isabell Tüchler

3 Kommentare

  1. Hallo Isabell,
    Du hast sehr wertvolle Gedanken u.hast mich inspiriert,mich dazu zu äußern.
    Vor langer Zeit lebte ein weiser Mann auf der Erde,der sah,das sich die Menschen mehr auf die äußerliche Reinheit konzentrierten und dabei
    die „innere Reinheit“ vernachlässigten.
    Der sich dabei auftürmende Schmutz bahnte sich unaufhaltsam einen
    Weg nach außen und machte sich beim Menschen bemerkbar,zuerst in seinem Denken,danach in seinem Reden und schließlich in seinen Handlungen.
    Der weise Mann besaß den Mut,dies anzusprechen,weil er die Menschen liebte,die innen Beschmutzten und besonders diejenigen,die durch die
    Auswirkungen derselben auf irgendeine Weise zu Schaden kamen.
    Er sagte: „Das,was aus einem Menschen hinausgeht,ist es ,was einen Menschen verunreinigt; denn von innen,aus dem Herzen,der Menschen,
    gehen schädliche Überlegungen hervor: u.a…Diebstähle,Mordtaten,
    Ehebrüche,Taten der Habsucht,Bosheiten,Betrug,ein zügelloser Wandel,
    ein neidisches Auge,Lästerung,Hochmut,Unvernunft.
    Alle diese bösen Dinge kommen von innen heraus und verunreinigen
    einen Menschen.“ Und:“…aus der Fülle des Herzens redet der Mund.“
    Aber genauso,wie sich ein Mensch äußerlich beschmutzen kann und sich
    nach dem Bemerken oder dem darauf aufmerksam machen,wieder sauber macht,kann er sich auch vom inneren Schmutz befreien.
    Wichtig ist,herauszufinden,wodurch der Dreck in uns hineinkam und sich
    dann bemühen,dies in Zukunft,so gut wie möglich zu verhindern,zu meiden,
    um wieder „reinen Herzens zu sein“.
    Lieben Gruß
    Andi

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