Wenn der Berg ruft, musst du gehen!

…oder warum apres Ski auch ohne Ski möglich ist!

Der Kalender versprach ein langes Wochenende über den Feiertag im Dezember! Also raus aus dem Haus und aufi auf’n Berg! Den Hund bitte nicht vergessen!
Nach einigem Sinnieren über den Verweilort einigte man sich auf den schönen Skiort Obertauern. Im Auto EIN Paar Ski. Mehr brauchts nicht für drei Tage, man kann die Umgebung auch per pede erkunden. Und das gemeinsam mit dem Lieblingsvierbeiner.
Das Verwöhnhotel Steiner würde für unser leibliches Wohl als Herberge dienen, denn es kommen ja nur Tierliebhaberquartiere in Frage. Direkt neben der Piste, ein paar Gehminuten vom spaßerfüllten, partyschwangeren Ortskern entfernt.
Nach einer verkehrsreichen Fahrt, erreichen wir unser Urlaubsdomizil und es hält was es versprach.
Mit einem Hauch von altem Schick und überschwenglicher Weihnachtsdekoration vermittelt das familiär geführte Hotel sofort ein behagliches Gefühl und selbst der Grinch kommt hier in Weihnachtsstimmung, versprochen!
Das Zimmer bietet alles, was das Urlaubsherz begehrt und auch das Haustier bezieht sogleich seinen Platz für die nächsten drei Tage.
Die Hotelküche bietet für jedermann etwas, auch der Vegetarier wird hier nicht vergessen. Die Weinbar ist gefüllt mit edlen Tröpfchen und das Personal bleibt einem keine Antwort auf mögliche lukullische Fragen schuldig.
Nachdem wir also das Hotel auf Herz und Nieren geprüft haben, muss auch die Nacht mit ihren Lokalitäten unter die Lupe genommen werden. Wir werden in der Lürzer Alm fündig was Unterhaltung und Stimmung betrifft: eine riesengroße Apres Skibar über mehrere Etagen, der Dj mischt generös, bekannte Hits und die Luft ist gefüllt mit Lachen, Alkohol und Schweiss eines langen Skitages. Doch daran stört sich hier niemand. Alles was zählt ist der Spass, und der ist hier garantiert.

Weiter geht’s ins Mundwerk, ein hippes, cooles Lokal für Junge und Junggebliebene. Die neuesten Mashups wummern aus den Boxen, überall Gelächter und ausgelassenes Stimmengewirr. Hier überlassen wir die Bühne aber lieber den coolen, jungen Leuten und schlendern weiter in den Gruber Stadl wo man zu Stimmungsmusik locker tanzen kann. Zum Glück gehören wir hier nicht zu den Ältesten, das Publikum ist bunt gemischt. Die Schenke erinnert mich an eine Apres Skihütte, nur stehen die Leute ohne Skiausrüstung auf den Boxen.
Generell strahlen die „Skihütten“ mit ihrer hochwertigen, edlen Bauweise und dem modernen Interieur alles andere als Schmuddeligkeit aus. Ich bin überwältigt!
Der Angetraute kennt das ja, weilt er doch bereits das dritte mal hier Vorort. Bis jetzt allerdings immer in einer Herrenrunde. (Ich sehe es als Kompliment dass ich hierher mitfahren „darf“…*duckundweg*)
Lustig ist’s  und gerne würde man den Kurzurlaub um ein- zwei Tage verlängern, doch der Alltag ruft und will nicht warten.

Bevor man allerdings die Heimreise antritt, muss man unbedingt den genialen Fernblick auf Berge, Schnee und sonnendurchflutete Landschaft genießen. Ich vermute es klingt wie aus einem Rosamunde-Pilcher-Film, doch wenn sich das Bächlein durch die schneebedeckte Winterlandschaft schlängelt, meldet sich die romantische Ader in jedem, das schwöre ich!
Doch die Zeit ist eine Verräterin. Sie läuft still und heimlich vor dir her und plötzlich ist sie verschwunden, also werden Hund, Herr, Ski und Zubehör wieder fein säuberlich ins Gefährt gepackt und fachgerecht verstaut. Bei einem Unfall soll man zumindest nicht auch noch von nach vorn fliegendem Gepäck erschlagen werden.

Ein absolut empfehlenswerter Ort für einen Kurz- oder Longtrip in Gesellschaft mit der(m)Liebsten oder in gleichgeschlechtlicher Freund Innenrunde, denn hier ist Spaß garantiert und keiner bleibt lange allein.

Die einzige Frage die sich künftig stellt ist: to Ski or to Apres-ski??

2 Kommentare

  1. Genial 😁. Ich glaub das muss ich mir auch einmal geben 😉

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